Aktuelles

Hier erfahren Sie, welche aktuellen und wissenswerte Informationen es zur chronischen lymphatischen Leukämie, zum diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom und zum follikulären Lymphom gibt. 

Gut sortiert zum Arzt

Seit kurzem steht Lymphom-Patienten ein Ordner zur Verfügung, in den Sie unter anderem Ihre persönlichen Arzt-Unterlagen einheften können. Neben Wissenswertem über die Erkrankung, Diagnose und Therapie von Lymphomen finden Sie darin auch Checklisten zur Vorbereitung auf den Arztbesuch. Somit haben Sie alle relevanten Dokumente beisammen. Fordern Sie den Ordner unter folgender E-Mail-Adresse kostenlos an: info@leben-mit-lymphom.de

Washabich.de

„Arzt-Patienten-Kommunikation auf Augenhöhe“ – diese Vision hatten die Entwickler von www.washabich.de, einem Internetportal zur Erklärung medizinischer Befunde. Nach fünf Jahren des Bestehens stellt die Plattform mehr als 27.000 medizinische Befunde vor, die in leicht verständliche Sprache übersetzt wurden.

Neben dem Studium oder Beruf engagieren sich Mediziner ehrenamtlich für das gemeinnützige Projekt. Patienten, die mit Befunden in Fachsprache überfordert sind, profitieren von der kostenlosen und anonymen Online-Plattform. Sie erhalten über die Informationen die Möglichkeit, Ihre Therapie bewusst mitzuentscheiden. Umgekehrt werden Ärzte für eine verständliche Kommunikation sensibilisiert und zu guten Kommunikatoren weitergebildet.

Was darf ich einreichen?
Wenn Sie als Patient Schwierigkeiten haben, Ihren Untersuchungsbefund zu verstehen, können Sie diesen sowie Arztbriefe oder einzelne Fachbegriffe den Medizinern vorlegen. Lediglich Gutachten sind von der Einreichung ausgeschlossen. Der Umfang des Dokuments darf nicht größer als zwei DIN-A4-Seiten betragen. Sollte Ihr Befund länger sein, können Sie die wichtigsten Stellen markieren. Auch wenn die Mediziner, die Ihre Unterlagen übersetzen, der Schweigepflicht unterliegen, sollten Sie persönliche Angaben auf Ihrem Dokument schwärzen.

Wie reiche ich meinen Befund ein?
Um einen Befund einreichen zu können, müssen Sie sich zunächst in das „virtuelle Wartezimmer“ setzen. Jeden Morgen ab 7 Uhr wird eine begrenzte Anzahl an Warteplätzen per E-Mail vergeben. Wenn Sie einen solchen Warteplatz bekommen haben, erhalten Sie innerhalb der nächsten Tage einen Link. Hierüber können Sie Ihr Dokument hochladen. Danach dauert es nur wenige Tage bis Sie Ihre Übersetzung erhalten. Die Initiatoren weisen auf der Internetseite darauf hin, dass die übersetzten Befunde nicht das Arztgespräch ersetzen und auch nicht als Zweitmeinung oder Therapieempfehlung zu werten sind.

DVD „Medikamentöse Krebstherapien“ erschienen