Haushaltshilfe: Unterstützung im Alltag

Viele Lymphompatienten benötigen vorübergehend Hilfe im Haushalt oder bei der Kinderbetreuung. In diesem Fall können Betroffene die Gewährung einer Haushaltshilfe beantragen.

Eine Haushaltshilfe kann nicht nur für die Zeit eines Klinikaufenthaltes beantragt werden. Ein Anspruch besteht als ergänzende Leistung auch während einer besonders belastenden Behandlung, wie etwa einer Chemotherapie, auch wenn diese ambulant durchgeführt wird und auch während einer Rehabilitationsmaßnahme. Die Haushaltshilfe umfasst grundsätzlich alle zur Weiterführung des Haushalts erforderlichen Dienstleistungen und geht damit über die hauswirtschaftliche Versorgung hinaus.

Auch die Kinder sind gut betreut

Eine Haushaltshilfe erstreckt sich auch auf die altersgerechte Betreuung und Beaufsichtigung von Kindern. Voraussetzung ist, dass im Haushalt ein Kind lebt, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Außerdem muss der Versicherte vor der Inanspruchnahme der Haushaltshilfe den Haushalt selbst geführt und ihn im Wesentlichen selbst erledigt haben.

Wann wird eine Haushaltshilfe nicht gewährt?

Kein Anspruch auf eine Haushaltshilfe besteht, wenn eine weitere im Haushalt lebende Person den Haushalt weiterführen kann und ihr dies auch "zumutbar" ist. Dabei kann nicht verlangt werden, dass sich der Haushaltsangehörige von einer Berufs- oder Ausbildungstätigkeit beurlauben lässt, um den Haushalt zu führen. Wie weit eine Haushaltshilfe gewährt wird, kann selbstverständlich immer nur im Einzelfall geklärt werden.

Lesen Sie mehr in unserer Broschüre "Hilfen für Arbeitnehmer in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung".

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