Positive Gefühle stärken

Wenn wir Schmerzen oder Angst haben oder es uns aus anderen Gründen schlecht geht, nimmt uns dieses Gefühl vollständig ein und wir verlieren rasch den Blick fürs Positive. Es lohnt sich jedoch, gezielt positive Gedanken zu fördern und negative Stimmung zu vermeiden. Damit steigern Sie Ihr Wohlbefinden und wecken neuen Lebensmut.

Negative Faktoren ausschalten

Überlegen Sie, was Ihnen die Stimmung verdirbt: Streit, Schlafmangel, Zeitnot, Stress, lästige Hausarbeit, Langeweile, Einsamkeit, schwierige Entscheidungen, die anstehen? Einige dieser „Stimmungskiller“ können Sie ausschalten, indem Sie z. B. genügend Zeit einplanen, sich Hilfe holen oder für eine gute Organisation sorgen. Lästige Arbeiten, die Sie erledigen müssen, sollten Sie sich so angenehm wie möglich gestalten und sich anschließend belohnen.

Was ist gut gelaufen?

Lenken Sie Ihre Gedanken regelmäßig darauf, was richtig gut gelaufen ist: Während der akuten Phase Ihrer Erkrankung haben Sie viel Unterstützung durch Ihren Partner und aus dem Freundeskreis bekommen. Sie fühlen sich jetzt schon viel kräftiger als noch vor einem halben Jahr, und in der Selbsthilfegruppe haben Sie entdeckt, dass Sie ein wahres Organisationstalent sind. Mit Ihrem Enkelkind waren Sie im Zoo, und für das kommende Wochenende sind Sie bei einem befreundeten Paar eingeladen. Nehmen Sie die angenehmen Seiten des Lebens bewusst wahr und planen Sie aktiv Dinge ein, die Sie wirklich gerne tun. Dann stellt sich Lebensfreude wie von selbst ein.