Grippeschutzimpfung – Infekte verringern

Die Grippeschutzimpfung hat sich als sehr effektiv erwiesen – gerade für Menschen, deren Immunsystem angeschlagen ist, wie bei einer Lymphomerkrankung. Menschen, die sich aufgrund einer Impfung nicht anstecken, können eine Grippe auch nicht weitergeben. Eine Impfung ist also nicht nur für Sie selbst, sondern insbesondere auch für Ihr unmittelbares Umfeld von Bedeutung. Wichtig zu unterscheiden ist hier der grippale Infekt. Dieser wird von anderen Viren verursacht und ist nicht durch die Grippeschutzimpfung zu vermeiden, ist allerdings auch nicht so gefährlich.

Mit welchen Komplikationen muss ich bei der Grippeschutzimpfung rechnen?


Die meisten Beschwerden, die aufgrund einer Grippeschutzimpfung hervorgerufen werden, sind lokal begrenzt wie eine Rötung oder Schwellung der Injektionsstelle. Es können aber auch vorübergehend Fieber, Müdigkeit und Unwohlsein auftreten. Beachten Sie, dass der Impfschutz etwa zwei Wochen benötigt, um sich im Körper aufzubauen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Grippeschutzimpfung?

Besprechen Sie Ihren Impfstatus mit dem Arzt. Wenn eine Impfung notwendig ist, so sollte sie mindestens vier Wochen vor dem Therapiebeginn abgeschlossen sein. Über die Anwendung von Impfstoffen während der Therapie liegen zurzeit noch keine ausreichenden Erfahrungen vor. Einige Impfstoffe dürfen nicht zusammen mit monoklonalen Antikörpern oder erst einige Monate nach der Therapie angewendet werden. Ob sich Ihr Immunsystem nach einer Chemotherapie wieder erholt hat und eine Impfung wieder möglich ist, lässt sich anhand einer Blutuntersuchung feststellen.

Senken Sie Ihr Infektionsrisiko

Es ist ratsam, ein paar Maßnahmen zu beachten, da Ihr Immunsystem durch die Erkrankung geschwächt sein kann. Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände und versuchen Sie zu Zeiten, in denen Infekte kursieren, Menschenansammlungen beispielsweise in Bus oder Bahn zu meiden. Verzichten Sie auf Besuche bei Freunden und Angehörigen, wenn diese erkältet sind oder andere ansteckende Erkrankungen haben. Sorgen Sie gerade in der kalten Jahreszeit für viel frische Luft und Sonnenlicht, ausreichend Schlaf und genügend Flüssigkeitszufuhr. Nasenspülungen befreien und befeuchten die Schleimhäute und erhalten so die Schutzfunktion. Falls Sie bei sich Anzeichen von Infekten, wie Fieber, Halsschmerzen, anhaltende Durchfälle oder Schmerzen beim Wasserlassen feststellen, zögern Sie nicht, rasch Ihren Arzt zu kontaktieren.