Partnerschaft und Psyche

In dieser Rubrik lesen und erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihrem Angehörigen unter die Arme greifen können und wann Sie sich auch einmal Zeit für sich nehmen sollten.

Ihr Partner hat sich verändert

In dem Videoclip erzählt Martin S., welche Unterstützung ihm am meisten geholfen hat 

Wie gehen wir mit unseren Ängsten um?

Zärtlichkeit und Sexualität

Gönnen Sie sich etwas Schönes!

Sexualität und Krebs

In Zeiten einer Lymphomerkrankung scheint es für viele ganz absurd über das Thema Sexualität nachzudenken, geschweige denn mit jemandem darüber zu sprechen. Im Laufe des Lebens verändert sich das sexuelle Bedürfnis, in manchen Lebensphasen schwindet es zum Teil gänzlich.

Wenn die Therapie den Alltag einnimmt und nur noch wenig Vertrautes und viel Neues hinzukommt, muss sich der Körper, aber auch der Geist mit den neuen Gegebenheiten arrangieren. Ängste können in solchen Zeiten viel Raum einnehmen und das Lustempfinden stören. Aufgrund der Therapie wird zum Teil gesundes Zellgewebe angegriffen und somit auch eine äußere Veränderung nach sich gezogen, wie zum Beispiel Haarverlust. Das Selbstbewusstsein kann dadurch stark beeinträchtigt sein. Versuchen Sie gegenseitig ein Gespür für das Verhalten Ihres Partners zu entwickeln, um gegebenenfalls besser auf die Bedürfnisse eingehen zu können.

Zärtlich sein
Ob als Betroffener oder als Angehöriger – trauen Sie sich zu sagen, was Sie fühlen und welche Bedürfnisse Sie haben. Aber auch, was Sie als Betroffener gerade überhaupt nicht möchten. Vielen Lymphomerkrankten sind Zärtlichkeiten im Alltag und die Nähe des Partners wichtiger als Sex. Für Angehörige gilt: Geben Sie Ihrem Partner Zeit, um mit den körperlichen und geistigen Veränderungen im Leben zurecht zu kommen. Ihre gemeinsamen Bedürfnisse werden sich wieder aufeinander abstimmen. Setzen Sie niemanden aufgrund von Unsicherheiten unter Druck.

Wertvolle Momente
Finden Sie für sich heraus, in welchen Situationen Sie sich gut und wertgeschätzt fühlen. Dabei wird Sexualität in jeder Beziehung individuell definiert und hat bei jedem Menschen einen anderen Stellenwert. Wichtig ist, dass Sie und Ihr Partner einen gemeinsamen Weg finden. Hören Sie auf Ihren Bauch und auf Ihr Herz. Sollten Sie starke Ängste hegen und unsicher sein, wie Sie am besten vorgehen, nehmen Sie die Gelegenheit wahr und sprechen Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens. Er kann Ihnen auch bei intimen Fragen weiterhelfen.

Kinderwunsch trotz Krebstherapie

Helfen und helfen lassen